Der Begriff der Achtsamkeit ist leider durch Marketing Aktivitäten der Leute so überstrapaziert worden, dass die meisten Lesenden nur noch genervt sind. Im Kern geht es aber um eine gute Sache. Im Grunde genommen will ich meine Haltung gegenüber mir selbst und der Umwelt liebevoll beobachten. Schrittweise müssen dabei die negativen und positiven Bewertungen in meiner Wahrnehmung abgemildert oder vielleicht sogar ganz abgelegt werden. Das gelingt besser, wenn ich diesen Gedanken die Brisanz durch Verständnis und Toleranz entziehe. Mit einer anderen Betrachtungsweise könnten sich vielleicht auch zum Teil unerwünschte Verhaltensweisen ändern. Schließlich kann ich anderen Stressfaktoren zu Leibe rücken.
Es ist allerdings nicht alles Gold was glänzt. Veränderung braucht Zeit und regelmäßiges Üben. Je nachdem wie man in der Zeit vorher gelebt hat, kann es eine verdammt harte Nuss sein, die Neigung zum bewerten umzukehren in wertfreie Beobachtungen.
Möglicherweise haben sich die Bewertungen nun gewandelt. Eine starke Ambivalenz ist entstanden. Dies macht auf seine Art das Leben im Alltag schwierig. Ich hoffe sehr, dass dies eine natürliche Vorstufe der Achtsamkeit ist.
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